WAS IST HIER PASSIERT? Der „Spezie“ zeigt Inge Deitert den Tanzschuppen im Keller seines Hotels inklusive Pop-Art-Postern an den Wänden und berichtet von dessen bewegter Geschichte. Inge ist fasziniert von der großen Jukebox. „Spezie“ wirft einen Groschen ein und lässt sein Lieblingslied erklingen: „Sing, Nachtigall, sing“. Während Evelyn Künneke auf der Tonspur das dramatische Chanson haucht, offenbart der „Spezie“ der Geliebten seines Freundes, wenn auch arg unbeholfen, seine Zuneigung. Gegen Ende des Films kehrt die Handlung noch einmal hierhin zurück, wenn der Laden proppenvoll ist mit jungen Leuten mit wilden Haarschnitten, die zu rockigen Klängen ausgelassen tanzen. 

WO? Vom „Leve“ geht es auf unserem filmischen Rundgang weiter gen Ludgeriplatz. Ein paar Meter weiter den Alten Steinweg entlang, links in die Arztkarrengasse (!) und an deren Ende rechts in die Winkelstraße. Dort, wo diese auf die Salzstraße trifft, eine der wichtigsten Einkaufsstraßen Münsters, liegt übrigens rechts das Stadtmuseum, gegenüber dem einstigen „Schauburg“-Kino. Das Museum ist immer einen Besuch wert, vielleicht läuft da ja gerade die „Alle Jahre wieder in Münster“-Ausstellung! Wir halten uns links und biegen von der Salzstraße dann rechts auf die Promenade ab, die wir nach rund 700 Metern wieder verlassen: Auf der linken Seite liegt der Ludgeriplatz. Wo die Schorlemerstraße einmündet ist die nächste Station.

WER IST ZU SEHEN?

Tanzen am Ludgeriplatz damals: Sabine Sinjen als Inge Deitert und Johannes Schaaf als „Spezie“.

Tanzen am Ludgeriplatz heute: Ranya Abdine als Inge Deitert und Christoph Tiemann als „Spezie“.

UND ALLES WEITERE? Auf 352 Seiten im „Alle Jahre wieder in Münster“-Buch unter https://www.aschendorff-buchverlag.de/detailview?no=24736.

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